Luzifuss
Gestern fiel mir für zwei Stunden ein Medion Akoya E1312 in die Hände und musste sich mit dem alten Medion Akoya E1210 und MSI Wind U100 anlegen. In der Kürze der Zeit liess sich leider nicht viel ausprobieren, aber für einen ersten Eindruck langte es schon mal. Grob gesehen kommen die Testberichte dem Eindruck sehr nah. Der alte AkoyaE1210 war damals nichts anders als ein MSI Wind U100 mit geringfügigen Abweichungen (WLan, Bluetooth, Touchpad). Welchem Gerät der E1312 entspricht, konnte ich nicht feststellen. Rein optisch erinnert es an einen EEE-PC der 1000er Serie (nur halt mit grösserem Display).
Waren (fast) ein Jahr lang Netbooks technisch identisch (Prozessor, Chipsatz, Grafik), kommt langsam eine bunte Vielfalt auf den Markt. Der E1312 enthält keine herrkömmliche Intel-Atom-Plattorm, sondern setzt auf einen mobilen AMD-Prozessor der Sempron-Serie (1,5GHz 210U). Der Prozessor hat ungleich mehr Dampf unter der Haube, als ein Atom-Prozessor. Beim Arbeiten mit dem Netbook läuft alles um Längen flüssiger. Der Grafikchip ATI X1250 liefert einiges mehr als die Intel GMA950-Chips herkömmlicher Netbooks. Spiele, die auf älteren Netbooks aufgrund mieser Frameraten unspielbar waren, laufen nun recht flüssig.
Der Bildschirm ist im 16:9-Format (11,6" Diagonale) und hat schlappe 1366 x 768 Pixel. Im Vergleich zu den sonst 1024 x 600 Pixel kleinen Displays von Netbooks isses schon entspannend, endlich horizontal genügend Platz zu haben. Auch langt es für 720p-HD-Filme. Doch gefallen will mir das Display dennoch nicht. Generell sind Notebook-Displays nicht so winkelfreudig wie PC-TFT-Monitore oder LCD-Fernseher, aber hier konnte ich so gut wie garnix erkennen, als ich seitlich zum Netbook sass. Auch spiegelt das Display wie verrückt. Die Hintergrundbeleuchtung ist auch nicht wirklich hell geraten. In dem Punkt wirken E1210 und MSI Wind doch viel besser. Texte lassen sich bei der höheren Auflsung auch schlecht lesen. Man muss viel näher ran gehen. Dabei sind meine Augen nicht zimperlich und meine Brille neu. Trotzdem muss ich die Augen zusammenkneifen. Das ist natürlich alles nur eine Einstellungfrage. Ruckzuck und die Texte sind grösser, aber es ist schon eine Umgewöhnung.
Die Tastatur... hm... so richtig anfreunden konnte ich mich damit nicht. Durch das 19:9 Display und der 11,6"-Diagonale ist die Tastatur gross geraten. Das ist im ersten Moment angenehm, da keine einzige Taste mit der Lupe gesucht werden muss. Doch die Tasten sind alle flach! Ok, jedes Notebook oder Netbook hat flache Tasten. Nur ist die Oberfläche gerundet, bzw. die Tasten haben eine leichte Mulde. Mit dieser Mulde fühlt man die Taste besser. Und diese Mulde fehlt beim E1312 komplett. Daher wirkt die Tastatur wie eine Taschenrechnertastatur. Das Touchpad ist wieder mal das billige Sentellic-Pad, welches qualitativ nicht mit Synaptic mithalten kann.
Kaufen oder nicht kaufen? Wer noch kein Netbook hat und sich eins zulegen will, kriegt für das Geld schon ein cooles Netbook. Wer ein 10"-Netbook aus dem letzten Jahr besitzt, sollte sein Netbook ruhig weiter benutzen. Man merkt schon, dass das neue Läppi mehr kann, aber es ist noch kein so grosser Zugewinn, als dass man am alten Läppi jetzt was vermissen würde.
+ AMD Sempron 210U, 1,5GHz
+ 1GB DDR2 Ram
+ ATI X1250 Grafik, Shared Memory
+ 250GB 2,5" HDD
+ 11,6" Display, spiegelnd, 1366x768 Pixel
+ VGA, HDMI-Monitoranschlüsse
+ 3x USB 2.0
+ Lautsprecher, Mikrofonanschluss
+ Webcam und Mikrofon eingebaut
+ Kartenleser
+ PC-Card-Slot
Waren (fast) ein Jahr lang Netbooks technisch identisch (Prozessor, Chipsatz, Grafik), kommt langsam eine bunte Vielfalt auf den Markt. Der E1312 enthält keine herrkömmliche Intel-Atom-Plattorm, sondern setzt auf einen mobilen AMD-Prozessor der Sempron-Serie (1,5GHz 210U). Der Prozessor hat ungleich mehr Dampf unter der Haube, als ein Atom-Prozessor. Beim Arbeiten mit dem Netbook läuft alles um Längen flüssiger. Der Grafikchip ATI X1250 liefert einiges mehr als die Intel GMA950-Chips herkömmlicher Netbooks. Spiele, die auf älteren Netbooks aufgrund mieser Frameraten unspielbar waren, laufen nun recht flüssig.
Der Bildschirm ist im 16:9-Format (11,6" Diagonale) und hat schlappe 1366 x 768 Pixel. Im Vergleich zu den sonst 1024 x 600 Pixel kleinen Displays von Netbooks isses schon entspannend, endlich horizontal genügend Platz zu haben. Auch langt es für 720p-HD-Filme. Doch gefallen will mir das Display dennoch nicht. Generell sind Notebook-Displays nicht so winkelfreudig wie PC-TFT-Monitore oder LCD-Fernseher, aber hier konnte ich so gut wie garnix erkennen, als ich seitlich zum Netbook sass. Auch spiegelt das Display wie verrückt. Die Hintergrundbeleuchtung ist auch nicht wirklich hell geraten. In dem Punkt wirken E1210 und MSI Wind doch viel besser. Texte lassen sich bei der höheren Auflsung auch schlecht lesen. Man muss viel näher ran gehen. Dabei sind meine Augen nicht zimperlich und meine Brille neu. Trotzdem muss ich die Augen zusammenkneifen. Das ist natürlich alles nur eine Einstellungfrage. Ruckzuck und die Texte sind grösser, aber es ist schon eine Umgewöhnung.
Die Tastatur... hm... so richtig anfreunden konnte ich mich damit nicht. Durch das 19:9 Display und der 11,6"-Diagonale ist die Tastatur gross geraten. Das ist im ersten Moment angenehm, da keine einzige Taste mit der Lupe gesucht werden muss. Doch die Tasten sind alle flach! Ok, jedes Notebook oder Netbook hat flache Tasten. Nur ist die Oberfläche gerundet, bzw. die Tasten haben eine leichte Mulde. Mit dieser Mulde fühlt man die Taste besser. Und diese Mulde fehlt beim E1312 komplett. Daher wirkt die Tastatur wie eine Taschenrechnertastatur. Das Touchpad ist wieder mal das billige Sentellic-Pad, welches qualitativ nicht mit Synaptic mithalten kann.
Kaufen oder nicht kaufen? Wer noch kein Netbook hat und sich eins zulegen will, kriegt für das Geld schon ein cooles Netbook. Wer ein 10"-Netbook aus dem letzten Jahr besitzt, sollte sein Netbook ruhig weiter benutzen. Man merkt schon, dass das neue Läppi mehr kann, aber es ist noch kein so grosser Zugewinn, als dass man am alten Läppi jetzt was vermissen würde.
+ AMD Sempron 210U, 1,5GHz
+ 1GB DDR2 Ram
+ ATI X1250 Grafik, Shared Memory
+ 250GB 2,5" HDD
+ 11,6" Display, spiegelnd, 1366x768 Pixel
+ VGA, HDMI-Monitoranschlüsse
+ 3x USB 2.0
+ Lautsprecher, Mikrofonanschluss
+ Webcam und Mikrofon eingebaut
+ Kartenleser
+ PC-Card-Slot