Borderline
Hohe Belohnung führte zu Festnahme
Hohe Belohnung zeigt offensichtlich Wirkung: Kurz nachdem der Schöpfer des "Sasser-Virus" aufgrund eines heißen Tipps aus seinem Bekanntenkreis dingfest gemacht werden konnte, ging den Ermittlern auch der Autor des Wurms "Phatbot" ins Netz - auch er stammt aus Deutschland. Software-Gigant Microsoft hatte jeweils 250.000 Dollar für sachdienliche Hinweise ausgelobt, die nach einer Verurteilung der mutmaßlichen Hacker ausgezahlt werden soll.
"Phatbot" stammt aus dem Musterländle
Ein 21-Jähriger aus Baden-Würtemberg hat zugegeben, dass er zusammen mit anderen Hackern in Niedersachsen, Hamburg und Bayern den Wurm "Phatbot" (alias "Agobot") programmiert hat, der noch weit gefährlicher sein soll als "Sasser", teilte das LKA in Stuttgart mit. Derzeit gebe es keine Anhaltspunkte dafür, dass eine direkte Verbindungen zwischen dem Baden-Württemberger und dem in Niedersachsen festgenommenen 18-jährigen Programmier des "Sasser"-Wurms besteht. Der Mann soll aber den Wurm "Sasser" dazu benutzt haben, den von ihm selbst entwickelten "Phatbot" zu verbreiten.
Spionage-Wurm mit öffentlichem Quelltext
"Phatbot" nutzt andere Schädlinge als Transport-System und ist durch seine modulare Struktur schwerer von Virenscannern aufzuspüren. Mit Hilfe des Wurms können Hacker einen Rechner kapern und für beliebige Zwecke missbrauchen. Aufsehen erregte der Spionage-Wurm dadurch, dass sein Quellcode eine Zeit lang auf diversen Internet-Foren besprochen und zum Download angeboten wurde.
"Sasser" stammt aus Niedersachsen
Auch der mutmaßliche Urheber des Internet-Wurms "Sasser" legte ein Geständnis ab. Laut Polizei hatte Mircosoft erste Hinweise auf den möglichen Urheber am 5. Mai erhalten. Es handelt sich um einen 18-Jährigen aus dem Kreis Rotenburg/Wümme. Beamte des Landeskriminalamts Niedersachsen hatten am Freitag das Elternhaus des Schülers in Waffensen bei Bremen durchsucht und dabei umfangreiches Beweismaterial sichergestellt.
Internationale Fahndung
Nach Informationen des Nachrichtenmagazins "Der Spiegel" wird der Schüler auch verdächtigt, für einen zweiten Wurm verantwortlich zu sein. Der Virus "Netsky.ac" ist in der Nacht zum vergangenen Dienstag aufgetaucht. An der Suche nach dem "Sasser"-Schöpfer beteiligten sich auch internationale Ermittlungsbehörden. "Man hatte den "Sasser"-Urheber erst in den USA vermutet, später dann in Russland", sagte ein Sprecher des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI).
t-online.de
Hohe Belohnung zeigt offensichtlich Wirkung: Kurz nachdem der Schöpfer des "Sasser-Virus" aufgrund eines heißen Tipps aus seinem Bekanntenkreis dingfest gemacht werden konnte, ging den Ermittlern auch der Autor des Wurms "Phatbot" ins Netz - auch er stammt aus Deutschland. Software-Gigant Microsoft hatte jeweils 250.000 Dollar für sachdienliche Hinweise ausgelobt, die nach einer Verurteilung der mutmaßlichen Hacker ausgezahlt werden soll.
"Phatbot" stammt aus dem Musterländle
Ein 21-Jähriger aus Baden-Würtemberg hat zugegeben, dass er zusammen mit anderen Hackern in Niedersachsen, Hamburg und Bayern den Wurm "Phatbot" (alias "Agobot") programmiert hat, der noch weit gefährlicher sein soll als "Sasser", teilte das LKA in Stuttgart mit. Derzeit gebe es keine Anhaltspunkte dafür, dass eine direkte Verbindungen zwischen dem Baden-Württemberger und dem in Niedersachsen festgenommenen 18-jährigen Programmier des "Sasser"-Wurms besteht. Der Mann soll aber den Wurm "Sasser" dazu benutzt haben, den von ihm selbst entwickelten "Phatbot" zu verbreiten.
Spionage-Wurm mit öffentlichem Quelltext
"Phatbot" nutzt andere Schädlinge als Transport-System und ist durch seine modulare Struktur schwerer von Virenscannern aufzuspüren. Mit Hilfe des Wurms können Hacker einen Rechner kapern und für beliebige Zwecke missbrauchen. Aufsehen erregte der Spionage-Wurm dadurch, dass sein Quellcode eine Zeit lang auf diversen Internet-Foren besprochen und zum Download angeboten wurde.
"Sasser" stammt aus Niedersachsen
Auch der mutmaßliche Urheber des Internet-Wurms "Sasser" legte ein Geständnis ab. Laut Polizei hatte Mircosoft erste Hinweise auf den möglichen Urheber am 5. Mai erhalten. Es handelt sich um einen 18-Jährigen aus dem Kreis Rotenburg/Wümme. Beamte des Landeskriminalamts Niedersachsen hatten am Freitag das Elternhaus des Schülers in Waffensen bei Bremen durchsucht und dabei umfangreiches Beweismaterial sichergestellt.
Internationale Fahndung
Nach Informationen des Nachrichtenmagazins "Der Spiegel" wird der Schüler auch verdächtigt, für einen zweiten Wurm verantwortlich zu sein. Der Virus "Netsky.ac" ist in der Nacht zum vergangenen Dienstag aufgetaucht. An der Suche nach dem "Sasser"-Schöpfer beteiligten sich auch internationale Ermittlungsbehörden. "Man hatte den "Sasser"-Urheber erst in den USA vermutet, später dann in Russland", sagte ein Sprecher des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI).
t-online.de