webschutzschilde und lücken

masterone
hi!

Web-Schutzschilde mit Lücken ?

Die Idee erscheint vielversprechend: Um sich im Internet vor Pornografie, Gewalt oder extremistischer Propaganda zu schützen, können Nutzer auf ihrem Rechner Filterprogramme installieren, die beim Surfen nur den Zugang zu genehmen Seiten erlauben.

Solche Filtersoftware ist nach Ansicht ihrer Anbieter vor allem für Eltern interessant: Festgelegte Inhalte sollen automatisch blockiert und das Surfen im Internet für Kinder und Jugendliche dadurch unbedenklicher werden. Internet-Experten halten die derzeit erhältlichen Programme allerdings noch nicht für ausgereift.

Das Filtern von unerwünschten Internet-Inhalten könne mit unterschiedlichen Verfahren erfolgen, erklärt Stefan Wolf, Referent für Internetsicherheit beim Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) in Bonn: Eine Möglichkeit bestehe darin, bestimmte Internetadressen, die so genannten Uniform Resource Locator (URL), anhand von Verbotslisten - "blacklists" - zu sperren. Auch die umgekehrte Vorgehensweise sei möglich: Alles werde blockiert, nur bestimmte URLs anhand von Positivlisten - "whitelists" - zugelassen.

Das Filterprogramm "Norton Parental Control" des US-Softwarehersteller Symantec mit Deutschlandsitz in Ratingen arbeitet laut Pressesprecherin Gertrud Consoir mit einer blacklist. Es ist in das Softwarepaket "Norton Internet Security" (79,95 Euro) integriert, zu dem außerdem eine Firewall und ein Antivirenprogramm gehören.

Auch das Filterprogramm "Webwasher" der webwasher.com AG in Paderborn arbeitet Pressesprecherin Alexandra Zymla zufolge mit einer blacklist. Privatanwender können sich die Vollversion unter http://www.webwasher.com kostenlos herunterladen.

Verschiedene Filtermethoden kombiniert der von der Softwarefirma Bernard D&G in Reutlingen (Baden-Württemberg) vertriebene "Internetwatcher": Laut Produktmanager Marc Schuler greift das Programm auf eine blacklist und auf Schlüsselbegriffe zurück. Eine Testversion sei unter http://www.internetwatcher.com kostenlos erhältlich, die Vollversion mit blacklist-Updates koste 45,95 Euro.

Für welches Filtersystem sich Eltern letztlich entscheiden, Internet-Experten sind von keinem so recht überzeugt: "Die Filterqualität ist derzeit nicht zufrieden stellend", urteilt Friedemann Schindler, Leiter der Zentralstelle der Länder für den Jugendschutz im Internet "jugendschutz.net" in Mainz. Laut einer Studie der Europäischen Union aus dem Jahr 2001 erzielten die am häufigsten benutzten Filter nur eine Ausblendquote von 50 Prozent.

Stichproben von jugendschutz.net hätten zudem ergeben, dass beim Verfahren der ICRA etliche Betreiber ihre Seiten falsch klassifizieren. Außerdem sei dieses Verfahren im Internet noch nicht weit genug verbreitet.Auch BSI-Experte Stefan Wolf ist skeptisch: "Mir ist kein Filterprogramm bekannt, das nicht umgangen werden kann." apa

rotes Gesicht
EvilKnievel
ich finde das ist eh alles dummes zeug, wozu braucht man das? Die kinder werden es früher oder später eh erfahren wie es geht löl großes Grinsen
und wenn sie sich dafür interessieren kann man sie ja auch guggen lassen!
Um DIaler zu vermeiden 0190 Nummern von der Telekom sperren lassen und ende ist...