Bugbear-Wurm wächst sich zum Monster aus

winbooster
Bugbear-Wurm wächst sich zum Monster aus

Gefährlich, weil Gefahr unterschätzt wird

Der seit vergangenem Mittwoch aktive Wurm W32.Bugbear@mm hat die Antivirus-Experten in weit größere Aufregung versetzt, als sie zunächst dachten. Mittlerweile steht fest, dass es der oder die Autoren nicht darauf abgesehen haben, mit dem "Schreckgespenst" Dateien zu zerstören. Bugbear verschafft dem Urheber und anderen Hackern dagegen auf allen infizierten Rechnern Zugriff. Damit sind sensible Daten wie Passworte, aber auch jede Tastatureingabe abgreifbar.

Genau darin liege die Gefährlichkeit von Bugbear, der sich bereits schneller ausgebreitet hat als der Klez-Virus. Erst in einer zweiten Stufe seien größere Schäden zu erwarten, warnen Experten.

Dabei ist auch den Virusforschern die genaue Struktur von Bugbear noch ein Rätsel. Bisher sei es noch nicht gelungen, den Schädling im Labor zu replizieren, heißt es bei Messagelabs. Möglicherweise sei dafür die tatsächliche Internetumgebung eine Voraussetzung, wird gemutmaßt.

Der Mail-Wurm verwendet zahllose Betreffzeilen und tarnt sich zudem als Antwort oder Weiterleitung von vermeintlich bereits existierenden Mails. Zu erkennen ist Bugbear aber fast immer an einem Attachment mit einem Umfang von 50,668 KB.

Auch wenn Bugbear die installierte Software zur Virenabwehr ausschalten kann und Firewalls unbrauchbar macht, gibt es doch einige Gegenmaßnahmen, die recht wirksam sind. Zum einen sollte der I-Frame-Patch für Microsofts Internet Explorer installiert sein, um ein Herunterladen von infizierten Nachrichten zu unterbinden. Zum anderen kann ein Upgrade auf eine neue Version von Microsofts Mail-Client Outlook hilfreich sein, weil hier verwundbare Stellen abgedichtet sind.

Quelle :SILICON.DE Autor :Christian M. Wagner
NoName
Der Wurm "Bugbear-A" ist Teil einer HTML-E-Mail, die mit verschiedensten Betreff-Zeilen und Nachrichten-Texten im Umlauf, schreibt Integralis. Hinter den Anhang namens "Setup.EXE" oder "3 July 2002.DOC.PIF" verbirgt sich der Wurm, der auf ungepatchten Systemen nicht eigens aktiviert werden muss.

Lädt ein Nutzer eine entsprechende E-Mail auf seinen Rechner, sammelt der Wurm alle Adressen aus den Outlook-(Express)-Kontakten des Nutzers. Dann verschickt er sich selbst mit Hilfe einer integrierten SMTP-Engine an alle Adressen. Zugleich kopiert sich "Bugbear-A" unter verschiedenen Namen in den »Autostart«-Ordner, so dass er zu jedem Neustart ausgeführt wird.

Symantec: Gratis-Tool entfernt "Bugbear"
Der Software-Hersteller Symantec bietet ein Programm zum Download an, das den "Bugbear"-Wurm automatisch entfernt. Eine englische Schritt-für-Schritt-Anleitung gibt es ebenfalls auf der Symantec-Website.

Wichtig für Nutzer von Windows Me und XP: Deaktivieren Sie die System-Wiederherstellung, bevor Sie den Wurm mit Hilfe des Programms von Ihrem PC entfernen.
DemonKnight
gut zu wissen
wie heist diese genaue adresse von symatec ????
NoName
www.symnatec.de ? Und es erschlägt dich *sfg*
winbooster
@ NoName

Danke für Deine guten Ergänzungen !

@ DemonKnight

Die Addy zu Symantec (deutsch) ist :

http://www.symantec.ch/

cu
winbooster
winbooster
@ NoName

symantec.de dürfte in die Hose gehen. :skull1

cu
winbooster
DemonKnight
danke you ..ll..
NoName
*grrr* jepp nen Dreher drinne ... shit.
Aber mit *.ch geht besser. Oki .
DemonKnight
passt doch *g*