Borderline
Mugello - Das hatte Michael Schumacher bei Ferrari noch nie erlebt. Zum ersten Mal stand der siebenmalige Weltmeister bei der Präsentation des neuen Autos nicht im feinen Zwirn auf der Bühne, sondern drehte im verschwitzten Rennanzug fleißig Testrunden.
Harte Arbeit statt großer Show hieß am Dienstag in Mugello das Motto bei den Italienern, die 2006 an die Spitze der Formel 1 zurückkehren und damit Schumachers Bedingung für eine Vertragsverlängerung erfüllen wollen.

Mit diesem Auto soll es wieder aufwärts gehen: Der neue 248 F1
"Wettbewerbsfähiges Auto"
Schumacher gefiel die neue Art der Präsentation. "Ich sitze lieber im Auto und fahre als viele Fragen beantworten zu müssen", sagte der 37-Jährige, dessen Vertrag bei Ferrari Ende des Jahres ausläuft. Die ersten Eindrücke vom neuen 248 F1 seien positiv.
"Wir haben ein gutes, wettbewerbsfähiges Auto gezeigt", sagte Schumacher, der schon in der vorigen Woche die Jungfernfahrt absolviert hatte: "Wie gut es am Ende wirklich ist, werden wir bei den nächsten Testfahrten sehen."
Neue Präsentationsriten
Nachdem Schumacher am Vormittag fleißig seine Runden auf der Ferrari-eigenen Rennstrecke in der Toskana gedreht hatte, rollten die Mechaniker den Wagen am Mittag auf die Start-Ziel-Gerade.
Dort verhüllten sie ihn mit einem roten Tuch, das der Technikchef Ross Brawn und Chef-Konstrukteur Rory Byrne um 13.30 Uhr wegzogen. Erst danach stießen Schumacher, Ferrari-Präsident Luca di Montezemolo, Teamchef Jean Todt und Schumachers neuer Teamkollege Felipe Massa (Brasilien) hinzu.
Die Wahrheit liegt auf der Strecke
"Heute ist ein ganz wichtiger Tag. Wir haben eine andere Präsentation als sonst, aber manchmal muss man auch etwas anders machen. Der Schwerpunkt liegt auf der Arbeit und der Strecke", sagte Ferrari-Präsident Luca di Montezemolo: "Wir haben die Leidenschaft und den Willen zu gewinnen. Unser Ziel ist es, den WM-Titel zurückzuholen."
"Dieses Auto ist das Ergebnis der harten Arbeit vieler Monate", sagte Montezemolo. 2005 war Ferrari nach sechs Konstrukteurstiteln in Folge auf Rang 3 hinter Renault und McLaren-Mercedes abgestürzt, Schumacher wurde nach fünf Jahren als Weltmeister von dem Spanier Fernando Alonso entthront. Der Kerpener gewann für die Scuderia lediglich das Skandal-Rennen in Indianapolis.
Neukonstruktion früher fertig als üblich
Als Konsequenz aus der verkorksten Saison hatte Ferrari sich frühzeitig auf das neue Auto für 2006 konzentriert, das wegen der Regeländerungen des Automobil-Weltverbandes FIA mit dem Wechsel von Zehn- auf Achtzylindermotoren komplett neu konstruiert werden musste.
Entgegen früherer Jahre, als Ferrari meist spät das neue Auto präsentierte und auch schon mehrfach mit dem Vorjahresmodell in die Saison startete, wurde der 248 F1 früh fertig gestellt. Nach Schumacher saß in der vorigen Woche auch Massa schon im Auto.
Neuer Name, neues Glück?
"Wir waren im letzten Jahr nicht so schnell wie die Konkurrenz. Ich hoffe, dass wir das in diesem Jahr besser machen", meinte Brawn. Chef-Konstrukteur Rory Byrne teilte derweil mit, dass er über das Saisonende hinaus zwei weitere Jahre für Ferrari arbeiten wird.
Nicht nur bei der Art der Präsentation, auch bei der Namensgebung für das neue Auto der Saison 2006 bricht Ferrari mit der jüngsten Tradition. Anstatt wie zuletzt den nach dem entsprechenden Einsatzjahr F2006 zu benennen, kehren die Italiener zu der früher benutzten Kombination aus Hubraum und Zylinderzahl zurück.
Die 24 steht für den neuen Hubraum von 2,4 Litern, die 8 kennzeichnet den Achtzylinder-Motor. Insgesamt ist das Auto vor allem schlanker und leichter geworden. "Der V8 stellt alle vor große Probleme, vor allem durch die Vibrationen. Aber wir arbeiten daran", sagte Brawn.
AOL
Harte Arbeit statt großer Show hieß am Dienstag in Mugello das Motto bei den Italienern, die 2006 an die Spitze der Formel 1 zurückkehren und damit Schumachers Bedingung für eine Vertragsverlängerung erfüllen wollen.

Mit diesem Auto soll es wieder aufwärts gehen: Der neue 248 F1
"Wettbewerbsfähiges Auto"
Schumacher gefiel die neue Art der Präsentation. "Ich sitze lieber im Auto und fahre als viele Fragen beantworten zu müssen", sagte der 37-Jährige, dessen Vertrag bei Ferrari Ende des Jahres ausläuft. Die ersten Eindrücke vom neuen 248 F1 seien positiv.
"Wir haben ein gutes, wettbewerbsfähiges Auto gezeigt", sagte Schumacher, der schon in der vorigen Woche die Jungfernfahrt absolviert hatte: "Wie gut es am Ende wirklich ist, werden wir bei den nächsten Testfahrten sehen."
Neue Präsentationsriten
Nachdem Schumacher am Vormittag fleißig seine Runden auf der Ferrari-eigenen Rennstrecke in der Toskana gedreht hatte, rollten die Mechaniker den Wagen am Mittag auf die Start-Ziel-Gerade.
Dort verhüllten sie ihn mit einem roten Tuch, das der Technikchef Ross Brawn und Chef-Konstrukteur Rory Byrne um 13.30 Uhr wegzogen. Erst danach stießen Schumacher, Ferrari-Präsident Luca di Montezemolo, Teamchef Jean Todt und Schumachers neuer Teamkollege Felipe Massa (Brasilien) hinzu.
Die Wahrheit liegt auf der Strecke
"Heute ist ein ganz wichtiger Tag. Wir haben eine andere Präsentation als sonst, aber manchmal muss man auch etwas anders machen. Der Schwerpunkt liegt auf der Arbeit und der Strecke", sagte Ferrari-Präsident Luca di Montezemolo: "Wir haben die Leidenschaft und den Willen zu gewinnen. Unser Ziel ist es, den WM-Titel zurückzuholen."
"Dieses Auto ist das Ergebnis der harten Arbeit vieler Monate", sagte Montezemolo. 2005 war Ferrari nach sechs Konstrukteurstiteln in Folge auf Rang 3 hinter Renault und McLaren-Mercedes abgestürzt, Schumacher wurde nach fünf Jahren als Weltmeister von dem Spanier Fernando Alonso entthront. Der Kerpener gewann für die Scuderia lediglich das Skandal-Rennen in Indianapolis.
Neukonstruktion früher fertig als üblich
Als Konsequenz aus der verkorksten Saison hatte Ferrari sich frühzeitig auf das neue Auto für 2006 konzentriert, das wegen der Regeländerungen des Automobil-Weltverbandes FIA mit dem Wechsel von Zehn- auf Achtzylindermotoren komplett neu konstruiert werden musste.
Entgegen früherer Jahre, als Ferrari meist spät das neue Auto präsentierte und auch schon mehrfach mit dem Vorjahresmodell in die Saison startete, wurde der 248 F1 früh fertig gestellt. Nach Schumacher saß in der vorigen Woche auch Massa schon im Auto.
Neuer Name, neues Glück?
"Wir waren im letzten Jahr nicht so schnell wie die Konkurrenz. Ich hoffe, dass wir das in diesem Jahr besser machen", meinte Brawn. Chef-Konstrukteur Rory Byrne teilte derweil mit, dass er über das Saisonende hinaus zwei weitere Jahre für Ferrari arbeiten wird.
Nicht nur bei der Art der Präsentation, auch bei der Namensgebung für das neue Auto der Saison 2006 bricht Ferrari mit der jüngsten Tradition. Anstatt wie zuletzt den nach dem entsprechenden Einsatzjahr F2006 zu benennen, kehren die Italiener zu der früher benutzten Kombination aus Hubraum und Zylinderzahl zurück.
Die 24 steht für den neuen Hubraum von 2,4 Litern, die 8 kennzeichnet den Achtzylinder-Motor. Insgesamt ist das Auto vor allem schlanker und leichter geworden. "Der V8 stellt alle vor große Probleme, vor allem durch die Vibrationen. Aber wir arbeiten daran", sagte Brawn.
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